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Seit 2002 setzt die Informatikgesellschaft für Software-Entwicklung GmbH (ISE) aus Aachen bei der Erstellung des Einsatzleitsystems COBRA die Datenbank MySQL ein. COBRA wird in Notrufleitstellen von Feuerwehren, Rettungsdiensten und im Katastrophenschutz verwendet. In Deutschland gibt es rund 120 Installationen.
"Wir verwenden MySQL für die zentrale Speicherung aller Datenbestände innerhalb der Anwendung", sagt Peter Velroyen, Geschäftsführer von ISE. "Zur Erhöhung der Ausfallsicherheit greifen wir auf den Replikationsmechanismus von MySQL zurück und bilden so zusätzliche Rückfallebenen", fährt Velroyen fort.
In der Datenbank MySQL werden statische Grunddaten zur Ortsbestimmung und zur Alarm- und Ausrückordnung abgelegt. Hinzu kommen dynamische Daten zur Dokumentation des Einsatzgeschehens und Berichtsdaten.
Je nach Größe der Leitstelle und Anzahl der zusätzlich angeschlossenen Verwaltungsarbeitsplätze greifen 5 bis 50 Nutzer auf das System zu. Diese greifen auf eine MySQL-Datenbank mit 215 Tabellen zu. Die Gesamtgröße beträgt 0,5 bis 2 GB, wiederum in Abhängigkeit von der Größe der Leitstelle.
Abgesehen von den normalen MySQL-Schulungen und MySQL-Support hat ISE die Anwendung COBRA ohne externe Hilfe aufgebaut. "Beim Support schätzen wir vor allem die kurzen Antwortzeiten und die schnelle Hilfe", lobt Velroyen.
MySQL wird seit 2002 eingesetzt und hat eine Eigenentwicklung abgelöst. "Die Wahl viel auf MySQL, weil es einfach eingesetzt werden kann und ein offenes System darstellt", erläutert Velroyen.
MySQL läuft auf Intel-basierten PCs mit Windows 2000 Servern und Windows 2000 Advanced Servern innerhalb einer Clusterkonfiguration. Das System wird ergänzt durch Telekommunikationseinrichtungen über Draht und Funk sowie ein geographisches Informationssystem.
"Sowohl die ISE als auch unsere Kunden sind mit MySQL sehr zufrieden", betont Velroyen. "Wir empfehlen MySQL für alle Gesamtlösungen mit den Merkmalen Schnelligkeit, Schlankheit, geringe Hardwareanforderungen, einfache Verwaltung durch den Anwender, Robustheit und einfache Störungsbeseitigung durch generalisierte Werkzeuge, die verschiedene inkonsistente Zustände wiederbereinigen können".
Für die Zukunft plant ISE die Entwicklung von webgestützten Zusatzfunktionen für die COBRA-Anwendung.

